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Let's Scratch! Programmieren für Anfänger_innen

Am 03.05. fand zum ersten Mal eine AG-übergreifende Aktion in der KON TE XIS Lernwerkstatt statt.
Die Vertreter_innen der AG NaWi und AG Medien trafen sich in der Lernwerkstatt, um sich mit dem Thema „Kreatives Gestalten mit digitalen Werkzeugen“ zu beschäftigen.  Im Vordergrund stand dabei die Frage, auf welche Art sich digitale Werkzeuge in die sozialpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen integrieren lassen und welchen (Mehr-)Wert sie bieten können. Wir haben uns an diesem Tag dafür zwei Werkzeuge angesehen.

Los ging’s mit der Programmiersprache  Scratch. Bei Scratch handelt es sich um eine kostenlose visuelle Programmiersprache, die vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) Media Lab entwickelt wurde. Kinder ab ca. 8 Jahren können mittels farbigen Blöcken ihre eigenen Animationen, Spiele, interaktiven Geschichten etc. kreieren und sie über die Scratch-Webseite mit einer großen Online-Community teilen.Nach einer kurzen Einführung legten alle Teilnehmer_innen los. Ohne Vorkenntnisse entstanden bereits innerhalb einer Stunde vielfältige Projekte – von kleinen Animationen bis zu ausgefeilten, interaktiven Geschichten.

Das Ganze wollten wir im zweiten Teil der Veranstaltung in die „reale“ Welt holen und beschäftigten uns mit alternativen Eingabegeräten, weg von Tastatur und Maus. Hier kam der MaKey MaKey zum Zug, eine kleine Platine, die der Computer als Eingabegerät erkennt, die aber an alle nur erdenklichen Gegenstände angeschlossen werden kann – sofern sie minimal leitfähig sind. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für die Unterstützung der Technologiestiftung Berlin, die uns für diesen Tag 6 MaKey MaKey-Kits aus ihrer Hacking Box geliehen hat.

So beschäftigten wir uns nicht nur mit der Soft- und Hardware, sondern auch mit Stromkreisen und Leitern/ Nicht-Leitern. Aufgabe der Teilnehmer_innen war es, für ihre entwickelten Scratch-Projekte interaktive Steuerungen mittels MaKey MaKey zu erfinden. Auch für diesen Teil des Workshops war die Zeit knapp, aber die Ergebnisse waren bemerkenswert: Vom Joystick aus alten Pinseln über eine High-Five-Disco bis hin zu einer interaktiven Wohnungsbesichtigung gab es am Ende allerhand kuriose und kreative Eingabegeräte zu bestaunen.

Die Frage, ob sich die Teilnehmenden vorstellen könnten, diese Werkzeuge auch für ihre pädagogische Arbeit zu nutzen, etwa im Rahmen einer AG oder als Nachmittagsangebot, wurde von vielen Teilnehmer_innen bejaht. Und obwohl das AG-Crossover als einmalige Aktion geplant war, wurde am Ende der Veranstaltung der Beschluss gefasst, diese Themen in weiteren Angeboten zu vertiefen.

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