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Bedarfsgerechte Hilfen in Schule

Wir entwickeln gemeinsam mit Schulen bedarfsgerechte und passgenaue Hilfen für Kinder, die (noch) nicht über die erforderliche Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit für einen erfolgreichen Schulbesuch verfügen. Um einer Ausgrenzung dieser Kinder frühzeitig vorzubeugen, ist eine enge Verzahnung von Schule und freier wie öffentlicher Jugendhilfe erforderlich. Individuelle und modellhafte Konzepte werden den unterschiedlichen Hilfebedarfen der Kinder, Eltern, Lehrer/innen sowie Erzieher/innen somit gerecht.

Temporäre Lerngruppen

In zwei „Temporären Lerngruppen zum Erlangen der Schul- und Gruppenfähigkeit (TLG)“ an der Schule in der Köllnischen Vorstadt“ arbeiten Lehrer/innen, Erzieher/innen und sozialpädagogische Fachkräfte in einem Team eng zusammen. Sie fördern bzw. konfrontieren die Kinder in zwei altersspezifischen Kleingruppen mit eigenen Gefühlen, Einstellungen und Ansichten, vermitteln Zusammenhänge und spiegeln das Verhalten der Schüler/innen wider – orientiert am jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. Dadurch werden die Kinder emotional gestärkt, die Entwicklung sozialer Kompetenzen angeregt und damit die erforderliche Schul- und Gruppenfähigkeit aufgebaut. Sind diese Grundlagen geschaffen, werden Konzentrationsfähigkeit und Leistungsanforderung mit schulischen Inhalten verknüpft. Ziel ist es die Schüler/innen ganztägig in ihre Klasse zurückzuführen, die Schul- und Gruppenfähigkeit zu erreichen, die Eltern für die Bedarfe der Kinder zu sensibilisieren und in deren Förderung aktiv einzubinden. 

Ansprechpartnerin: Stefanie Fischer

Soziale Gruppe an der Schule am Zille-Park

Die Soziale Gruppe richtet sich vorrangig an Schüler/innen der Klassenstufe 6–8, die den festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf "Lernen" haben und durch ein hohes Maß an emotionalen und sozialen Verhaltensauffälligkeiten bei gleichzeitig problematischem familiären Hintergrund auffallen. Das Projekt ermöglicht die Verortung eines intervenierenden Angebotes in der Schule und bietet allen Beteiligten – vom Kind/Jugendlichen, den Eltern bis zu Erzieher/innen und Lehrer/innen – eine exakt auf den Bedarf abgestimmte, intensive Unterstützung an.

Ansprechpartnerin: Stefanie Fischer

Soziale Gruppe an der Heinrich-Seidel-Schule

Am „Runden Tisch“ der Heinrich-Seidel-Schule wurde Ende des Jahres 2011 sozialpädagogischer Hilfebedarf formuliert, dem mit den Möglichkeiten der Schule, des Sozialpädagogischen Bereichs, der Schulsozialarbeit und auch mit den bekannten Hilfeformen der öffentlichen Jugendhilfe nicht ausreichend begegnet werden konnte. Es wurde offenbar, dass es mehrere Schülerinnen und Schüler gibt, die zwar die Schulanfangsphase durchlaufen haben, aber dennoch nicht in der Schule „angekommen“ sind.
 
Nach enger Abstimmung mit dem Jugendamt Mitte (Region Wedding-Gesundbrunnen) und der Schule wurde das Konzept für die „Soziale Gruppe an der Heinrich-Seidel-Schule“ umgesetzt. Wichtige Kerngedanken sind die Niedrigschwelligkeit des Angebotes für Kinder und Eltern, ein vereinfachtes Hilfeplanverfahren, die Integration der Hilfe in den gebundenen Ganztag sowie die Umsetzung des Konzeptes durch sozialpädagogische Fachkräfte in Räumen der Schule.

Heinrich-Seidel-Schule

Ansprechpartnerin: Stefanie Fischer

Familien gehen zur Schule

"Familien gehen zur Schule" ist ein gemeinsames Konzept des Jugendamtes Mitte, der Pädagogen der Kurt-Tucholsky-Schule und von drei, im Sozialraum aktiven Trägern der Jugendhilfe. Vor Ort arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH, von Jugendwohnen im Kiez - Jugendhilfe gGmbH und Fokus e. V. zusammen und entwickeln das Konzept kontinuierlich weiter.
 
Zielgruppe des präventiv angelegten Projektes sind insbesondere Schülerinnen und Schüler der Schulanfangsphase, die aufgrund eines hohen Förderbedarfs im emotional-sozialen Bereich und dem damit häufig einhergehenden Förderbedarf im Bereich des Lernens und Leistens (z. B. Lernunlust, Unkonzentriertheit, geringe Ausdauer, Lernrückstände) einen komplexen pädagogischen Unterstützungsbedarf aufweisen. Eine systemische Sicht bindet das gesamte Lebensumfeld des Kindes ein, das bedeutet, dass die Eltern aktiv in den Arbeitsprozess eingebunden werden. Ziel ist der langfristige Verbleib des Kindes in seiner Regelklasse.

Ansprechpartnerin: Heike Reinhold

Soziale Gruppe an der Pusteblume-Grundschule

Die Pusteblume-Grundschule hat insbesondere ab dem 3ten Schulbesuchsjahr einen Förderbedarf im emotional-sozialen Bereich festgestellt, dem durch vorhandene Projekte, die Schulsozialarbeit und auch durch ergänzende Förderung im Nachmittagsbereich (= Integrationserzieher) nicht ausreichend begegnet werden konnte. Ohne individuelle Hilfe drohte diesen Kindern eine Verfestigung oder Verschärfung ihrer Probleme. Die betreffenden Kinder werden im Rahmen der „Sozialen Gruppe“ in Kleingruppen gruppenpädagogisch und bei Bedarf auch individuell von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen vor Ort gefördert.

Pusteblume-Grundschule

Ansprechpartnerin: Stefanie Fischer

D.E.S.I

D.E.S.I. ist ein Kooperationsprojekt der Anna-Lindh-Schule, dem Jugendamt Mitte (Region Wedding-Zentrum) und den freien Trägern der Jugendhilfe Kreativhaus e.V. und tjfbg gGmbH. Die Buchstaben stehen für die Begriffe Deeskalation (akute Kriseninvervention), Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik, Soziale Kompetenz und Inklusion. Das D.E.S.I.-Projekt versteht sich als Hilfeangebot zur Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen bei Kindern. Diese bilden eine Lerngruppe, die gezielt und ganzheitlich von einer Lehrerin und einem Team von Sozialpädagogen auf der Grundlage der Methode ETEP gefördert werden.

Anna-Lindh-Schule

Ansprechpartnerin: Stefanie Fischer