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Oderlandcamp

Die Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH hat im Jahr 2015 in Falkenhagen (Mark) ein Objekt mit mehreren Häusern mit dem Ziel erworben, dort eine internationale, erlebnispädagogische Bildungs- und Begegnungsstätte zu errichten.

Vielfältige Angebote in der Mark

Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der tjfbg-Gruppe haben in den vergangenen Monaten konzeptionelle Eckpunkte der zu errichtenden Bildungsstätte diskutiert. Naturwissenschaft in der Natur, Erlebnisse am, auf und im Wasser, sportliche Aktivitäten, wandern u.v.a.m. sollen dort perspektivisch möglich sein.

Neben ganzjährigen erlebnispädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche sollen Voraussetzungen geschaffen werden, dass auch Angebote für Kinder aus Kindertagesstätten oder auch für Erwachsene durchgeführt werden können.

Die ersten Aktivitäten sind im Juni 2016 geplant.


 

Aus der Presse

Onlineausgabe der "Märkischen Oderzeitung"

Ines Rath, 10.02.2016

Falkenhagen (MOZ) Das Oderlandcamp hat einen neuen Eigentümer. Die Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH aus Berlin will am Falkenhagener Ortsrand eine internationale erlebnispädagogische Bildungs- und Begegnungsstätte einrichten.

Oderlandcamp wird wieder belebt

Im Falkenhagener Gemeinderat war der Termin 1. März im Zusammenhang mit dem Oderlandcamp gefallen. "Wir gehen davon aus, dass dann dort wieder Leben einzieht. Denn zu dem Termin war die Stelle eines Hausmeisters ausgeschrieben", erklärt Falkenhagens Bürgermeisterin Bärbel Mede. Doch von einer Wiederinbetriebnahme des Camps zum 1. März 2016 sei nie die Rede gewesen, teilt Thomas Hänsgen auf Nachfrage mit. Er ist der Geschäftsführer der Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH. Der Berliner Bildungsträger hat das Falkenhagener Oderlandcamp im Herbst vorigen Jahres vom Diakonischen Werk Oderland-Spree erworben. Er will dort eine internationale erlebnispädagogische Bildungs- und Begegnungsstätte errichten.

"Ich bin froh über diesen Nachnutzer", sagt Diakonie-Geschäftsführer Lars Dittner. Deshalb habe er den Berlinern auch den Namen "Oderlandcamp" überlassen. Ob es bei dem Namen bleibt, stehe noch nicht endgültig fest, sagt Thomas Hänsgen.

Auf der Internetseite des tjfbg findet sich unter der Rubrik "Außerschulische Angebote" allerdings bereits der Hinweis auf das Oderlandcamp. Unter der Überschrift "Vielfältige Angebote in der Mark" heißt es dort: "Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der tjfbg-Gruppe haben in den vergangenen Monaten konzeptionelle Eckpunkte der zu errichtenden Bildungsstätte diskutiert. Naturwissenschaft in der Natur, Erlebnisse am, auf und im Wasser, sportliche Aktivitäten, Wandern und vieles mehr sollen dort perspektivisch möglich sein. Neben ganzjährigen erlebnispädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche sollen Voraussetzungen geschaffen werden, dass auch Angebote für Kinder aus Kindertagesstätten und für Erwachsene durchgeführt werden können."

Es ist auch ein Termin genannt: Die ersten Aktivitäten seien im Juni 2016 geplant, heißt es. Geplant seien zunächst Jugendcamps und -Begegnungen. Dann werden fast genau drei Jahre seit der Schließung des Oderlandcamps durch die Diakonie vergangen sein.

Der neue Träger ist derzeit auf Mitarbeitersuche. Neben pädagogischen Fachkräften werde technisches Personal, wie Hausmeister und Küchenkräfte gesucht, so Thomas Hänsgen. "Wir sind sehr an Fachkräften aus dem Ort und der Umgebung interessiert", erklärt der tjfbg-Chef.

Auf die Frage, ob das Oderlandcamp künftig auch wieder eine Adresse für Schulklassen, Kitas und Vereine aus der Seelower Region ist, sagt Thomas Hänsgen schlicht: Ja.