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Natur pur!

Einmal Schweden bitte!

Es ist noch still in Berlin. Früh am Morgen fährt eine kleine Gruppe aus drei verschiedenen Schulen zum neunten Mal in das Wassersportcamp nach Kärrasand. Im schwedischen Nationalpark Åsnensee ermöglichen engagierte Pädagoginnen und Pädagogen aus den Sozialpädagogischen Bereichen der tjfbg gGmbH eine aufregende Tour mit vielen Abenteuern. "Ich würde ja so gern mitfahren, viel Spaß, Kinder!", meint ein Papa freudig aufgeregt zur Abfahrt. Nach 1000 Kilometern und einer Ostseefährüberfahrt erreichen die kleinen Wikinger ihr Ziel.

Nach einer ersten Orientierung geht es per Canadier mit voller Fahrt über den See. "Ganz schön groß hier", staunt ein Steuermann ganz vorne im Boot. In der Weite des Åsnensee verliert sich die kleine Crew in ihren Booten und entdeckt dabei spektakuläre Inseln und Buchten. Die frische Brise vom See und das skandinavische Wetter sorgen für Abenteuerstimmung. Schnell wird die erste Angel ausgeworfen und geduldig - und von Mücken umringt - gewartet. Plötzlich zuckt es am Haken und ein langer Schatten schlengelt sich am Boot vorbei. "Boa, der ist ja riesig – ist das noch ein Fisch?" Und da kommt auch schon vom Nachbarboot: "Oha, wir haben eine riesige Schlange am Ufer gesehen." An den felsigen Ufern und urwaldähnlichen Inseln leuchten die Augen der Kinder. An jeder Ecke gibt es etwas Unerwartetes zu sehen, selbst im tiefen dunklen Wald bei Nacht. Nun ja, mit der Nacht ist es so eine Sache: "Es wird ja überhaupt nicht dunkel", staunen die ersten müden Abenteurer und rollen sich in ihren Schlafsack ein. 

Ausgelassene Stimmung sorgt auch bei Nordwind für eine Menge Spaß. So wird beim Bogenschießen schon mal geübt, wer gute Treffer landet. Im Takt der Natur vergeht der Tag wie im Flug. Am abendlichen Feuer werden Erlebnisse berichtet und Ideen für den nächsten Tag besprochen. "Ich muss euch unbedingt die alte Mühle zeigen, die riecht total nach Holz." Gesagt, getan: Am nächsten Tag wandern wir durch skandinavischen Urwald zur einzigen erhaltenen Mühle in Smäland.

Holz sammeln zum Feuer machen und das Schnitzen bieten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und auch das kreative Kochen über dem Feuer. So konnten sich neue Kochkünste und Menüs zum Gaumenschmaus entwickeln. "Jetzt kann ich auch zu Hause kochen" meint ein Kind voller Stolz, nachdem alle voll des Lobes waren.

Auch die Eltern konnten via Internetblog fast live dabei sein und den Abenteuern ihrer Kinder folgen. Täglich werden Bilder mit neu entdeckten Möglichkeiten eingestellt und begeisterten Eltern wie Kinder. "Müssen wir wirklich schon los?" "Das ging ja viel zu schnell vorbei..." "Fahren wir wieder hierher?" Mit einer letzten Ausfahrt packten wir zur Abreise. Viele schöne Erinnerungen wandern in den Rucksack voller Erlebnisse und neuer Träume.

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