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Tools für Online-Kommunikation, Kollaboration und Lernressourcen

Tool-Tipps

Digitale Tools und Apps können die Umsetzung von Schule aus der Ferne unterstützen. Wir stellen in kurzen Tool-Tipps verschiedene Anwendungen und Werkzeuge für Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und Eltern vor.

Tools für Online-Kommunikation, Kollaboration und Lernressourcen

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 verlagert sich das öffentliche Leben aktuell weitgehend in den digitalen Raum. Um auch im Rahmen von Medienbildung für GUTE SCHULE und als Berliner Medienkompetenzzentren einen Beitrag zum gemeinsamen Lernen mit und über digitale Medien in dieser Zeit zu leisten, möchten wir einen Überblick über verschiedene digitale Tools, Einsatzideen und bereits bestehende Werkzeugsammlungen geben.

In einer Zusammenarbeit aller bezirklichen Medienkompetenzzentren in Berlin wurde eine Toolsammlung erarbeitet und auf jugendnetz-berlin veröffentlicht. Diese soll über die nächste Zeit dynamisch erweitert werden und kann hier abgerufen werden:

Toolsammlung - Bildung mit digitalen Medien

Tool-Tipps: digitale Werkzeuge für den Bildungsbereich

Mithilfe kurzer Tool-Tipps möchten wir Einführungen in verschiedene digitale Werkzeuge für den Bildungsbereich geben. Den Fokus legen wir dabei auf Anwendungen, welche Online-Kommunikation und Kollaboration sowie die digitale Aufbereitung eigener Lerninhalte ermöglichen. 

Die Tool-Tipps werden wir über die nächste Zeit fortlaufend erweitern, um so alle paar Tage ein neues Werkzeug für die Umsetzung von Bildungsangeboten im digitalen Raum vorzustellen.

 

 

skribbl.io: Gemeinsam Montagsmaler im Browser spielen (07.04.2020)

Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Dach! Zirkuszelt! Geodreieck! Das soll ein Warndreieck sein? Das ich nicht lache! So oder so ähnlich klingt eine typische Runde Montagsmaler. Für dieses Spiel, das schon seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt, wird nicht viel benötigt. Man benötigt Papier, einen Stift und mehrere Mitspieler in einem Raum. Genau hier liegt zur Zeit das Problem. Zum Glück gibt es das Internet! Im kostenlosen Browserspiel skribbl.io kann man gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt Montagsmaler spielen. Oder man erstellt einen privaten Raum und lädt über einen speziellen Link Freund*innen, Mitschüler*innen oder die Familie ein.

Privaten Raum einrichten bei Scribbl.io

Die zu malenden Wörter gibt skribbl.io vor. Die Sprache kann, wie im Bild zu sehen, eingestellt werden. Die Plattform kann somit auch im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden. Für die Wortschatzarbeit oder zur Differenzierung können auch eigene Wortlisten eingefügt werden. Skribbl.io ist im Grunde selbsterklärend. Über der Zeichenfläche erhalten die Mitspieler*innen Hinweise über die Wortlänge. Ihre Antwort müssen sie in ein Chatfenster schreiben. Stimmt diese mit dem gesuchten Begriff überein erhalten sie Punkte.

Sprache einstellen und Wörterlisten erstellen bei Scribbl.io

Gerade in Kombination mit einem Gruppensprachkanal, wie ihn Plattformen wie Discord oder Whatsapp bieten, kommt beim Spielen von skribbl.io schnell gute Laune auf. Diese wird vor Beginn einer Partie durch das Einblenden eines Werbevideos nur minimal geschmälert.
Scribbl.io-Zeichenbeispiel

Discord: Ein Fallbeispiel (03.04.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Im letzten Tool-Tipp gab es ja bereits eine Einführung zur Oberfläche der kostenlosen Kommunikations-Plattform Discord. Nun wollen wir an einem frei erfundenen Fallbeispiel etwas tiefer in ausgewählte, spannende Funktionen der Plattform eintauchen. Stellen wir uns einfach mal vor, Timo, ein Mitarbeiter der Jugendfreizeiteinrichtung 123, hat einen Discord-Server für die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung erstellt. Als die Jugendlichen davon erfahren, treten sie sehr schnell dem Server bei…

 

Discord-Oberfläche: Neuen Server erstellen

  • großes + - Symbol am unteren der Server-Liste auf der linken Seite anklicken
  • “Server erstellen” anklicken
  • nach Eingabe des Servernamens (+ ggf. Serverbild) auf “Erstellen” klicken

Rollen und Berechtigungen: Mitglieder organisieren

Mittlerweile sind so viele Mitglieder auf dem Server, dass es schwierig für Timo wird den Überblick zu behalten. Um den Alltag der JFE bestmöglich online abzubilden, hat er außerdem verschiedene Sprachkanäle für jeweils ein Angebot angelegt. Zu diesen Kanälen sollen auch nur die Jugendlichen Zugang haben, die dafür angemeldet sind oder das entsprechende Alter haben. Im Bereich “Rollen” der Servereinstellungen erstellt er die Rolle “Musik machen”. Anschließend gibt er den Jugendlichen, die sich für diese Angebot angemeldet haben, die gerade erstellte Rolle. Als Letztes stellt er in den Berechtigungen des Sprachkanals “Musik machen” ein, dass nur Mitglieder mit der Rolle “Musik machen” sich mit dem Sprachkanal verbinden können.

weitere Infos

Weg zum unteren Fenster: Pfeil nach unten neben Server-Namen → “Servereinstellungen” → “Rollen” → +-Symbol → Name und Farbe der neuen Rolle anpassen

Discord Oberfläche: Rollen zuweisen - z. B. Musik machen

Weg zum unteren Fenster: bestehenden Sprachkanal rechtsklicken → “Kanal bearbeiten” → “Berechtigungen” → mit +-Symbol die neue Rolle hinzufügen → Berechtigungen wie unten anpassen → “Änderungen speichern”

Discord Oberfläche: Berechtigungen den Rollen zuweisen

Bots: Moderationshilfen und Features

Manche Mitglieder halten sich nicht an die vereinbarten Regeln des Servers. Sie posten viele und große Textblöcke, betreiben also sogenanntes “Spamming”. Andere schreiben anstößige Nachrichten. Timo löscht solche Nachrichten natürlich sofort und verwarnt die Mitglieder. Er kann aber nicht die ganze Zeit online sein und nur darauf achten, was wer wann schreibt. Sogenannte Bots, programmierbare Skripte die in einen Server integriert werden, können bei diesen und weiteren Moderationsaufgaben helfen. Eine große Auswahl an Bots gibt es hier. Sie werden einfach auf den Server eingeladen und entweder im Browser oder auf dem Server selbst mit Befehlen konfiguriert. Zahlreiche Bots sind entweder für einzelne Funktionen, wie das hören von Musik, oder doch für größere und vielfältigere Moderationsaufgaben, wie das Erkennen, Verwarnen und ggf. auch Bestrafen von Verstößen gegen die Serverregeln gedacht. 

Discord-Oberfläche: Bot als Moderator

Empfehlenswerter Moderationsbot: MEE6

Empfehlenswerter Musikbot: Rhythm

Dies waren nur zwei der Funktionen, die ein eigener Discord-Server bietet. Es wird intensiv an weiterem Material und Dokumentation zu Discord gearbeitet (auch Schritt-für-Schritt Anleitungen).

Discord: Nutzung, Oberfläche und Einstellungen (02.04.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Registrierung

Discord kann zunächst zwar auch mit einem temporären Account genutzt werden, wir empfehlen allerdings die Einrichtung eines dauerhaften Benutzerkontos. Dafür wird eine E-Mail-Adresse benötigt. Die Registrierung ist hier möglich.

Hinweis → sicheres Passwort einrichten: Die Einrichtung eines eigenen Accounts ist ein guter Zeitpunkt, um das Thema sichere Passwörter zu besprechen. Genaue Informationen dazu, wie ein sicheres Passwort aussieht, bietet dieser Artikel von klicksafe.

 

Browser / Software / Apps: Übersicht

Discord kann auf allen gängigen Betriebssystemen verwendet werden. Dafür werden Programme und Apps angeboten, welche hier heruntergeladen werden können. Alternativ kann Discord auch im Browser verwendet werden. Genaue Informationen zu unterstützten Browsern und Betriebssystemen gibt es hier (leider nur auf Englisch verfügbar).

 

Benutzeroberfläche und Navigation

Oberfläche von Discord: Markiert sind Server, Text- und Sprachkanäle mit dem aktuellen Kanal, die Mitglieder des Servers mit ihren verschiedenen Rollen sowie die Buttons für die (De-)Aktivierung des Mikrofons sowie der Benutzereinstellungen 

Die grundlegende Oberfläche von Discord teilt sich in verschiedene Bereiche auf:

  • Serverliste: Diese befindet sich ganz links und zeigt an in welchen Servern (digitale Räume) Sie Mitglied sind. Wenn Sie auf einen Server klicken, wird von nun an der Inhalt des jeweiligen Servers angezeigt. Auf welchem Server Sie sich aktuell befinden wird oben links angezeigt. Klicken Sie auf das Discord Symbol oben links, erhalten Sie eine Übersicht mit Direktnachrichten und Freund*innen.
  • Übersicht der Kanäle: Server können mehrere Kanäle enthalten. Die Kanäle des aktuellen Servers werden in einer zweiten Leiste rechts der Serverübersicht angezeigt. Dabei wird zwischen Text- und Sprachkanälen unterschieden. Textkanäle werden mit einem #-Symbol, Sprachkanäle mit einem Lautsprecher-Symbol gekennzeichnet. Einem Sprachkanal treten Sie bei, indem Sie auf den entsprechenden Kanal klicken. Sie können sich gleichzeitig in einem Sprachkanal befinden und Textkanäle nutzen, um Inhalte auszutauschen.
  • Übersicht der Mitglieder: Am rechten Bildschirmrand befindet sich eine Leiste, welche eine Übersicht über die Mitglieder des entsprechenden Servers gibt. Mitgliedern können unterschiedliche Rollen zugewiesen werden. Die Rolle eines Mitglieds bestimmt, welche Kanäle eines Servers die Personen sehen kann und welche Rechte sie dort hat.
  • Aktueller Kanal: Der Inhalt des Textkanals indem Sie sich befinden wird in der Bildschirmmitte angezeigt. Über ein Textfeld am unteren Bildschirmrand können Sie selbst Inhalte posten. Der Titel des aktuellen Kanals wird am oberen Rand angezeigt.
  • Einstellungen: Unten links neben Ihrem Profilbild befinden sich einige Einstellungsmöglichkeiten. Mit dem Mikrofon-Symbol können Sie sich stummschalten und die Stummschaltung wieder aufheben. Das Kopfhörersymbol deaktiviert zusätzlich auch die Tonausgabe. Über das Zahnrad gelangen Sie in die Benutzereinstellungen. Dort können alle weiteren Einstellungen vorgenommen werden.

 

Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen

Grundsätzlich handelt es sich bei Discord um eine öffentliche Kommunikationsplattform, die es auch fremden Personen ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten. Dennoch liegt der Fokus bei Discord klar darauf, private digitale Räume (Server), deren Mitgliedschaft nur auf Einladung erfolgt, zu eröffnen und sich dort mit Freund*innen zu vernetzen. Hier möchten wir auf einige Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen aufmerksam machen, welche in Discord vorgenommen werden können. Wir empfehlen, diese gemeinsam mit Ihrem Kind vorzunehmen und zu besprechen.

Die folgenden Einstellungen können unter BenutzereinstellungenPrivatsphäre und Sicherheit vorgenommen werden. Dafür einfach auf das Zahnrad-Symbol in der unteren linken Ecke klicken.

  1. Inhalte filtern: Discord bietet die Möglichkeit, Direktnachrichten nach anstößigen Inhalten zu durchsuchen und gegebenenfalls zu löschen. Um sicher zu gehen, sollte hier unter Sichere Direktnachrichten die Einstellung Die Welt ist böse vorgenommen werden.
  2. Freundschaftsanfragen und Direktnachrichten: Um unerwünschte Freundschaftsanfragen und Direktnachrichten zu unterbinden, sollten Sie folgende Optionen deaktivieren: Unter Standard-PrivatsphäreeinstellungenDirektnachrichten von Servermitgliedern erlauben. Unter Wer kann dich als Freund hinzufügen → alles außer Freunde von Freunden deaktivieren. Nun können nur noch Direktnachrichten von Freunden empfangen werden und Freundschaftsanfragen werden auf Freunde von Freunden eingeschränkt. Die Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen. Markiert ist die Option "Die Welt ist böse" (Dabei werdenn alle Direktnachrichten automatisch nach anstößigem Inhalt durchsucht)
  3. Datenschutz: Die Rubrik Wie wir deine Daten nutzen erlaubt es, personalisierte Einstellungen zur Datenerhebung vorzunehmen. Um möglichst wenige Daten an Discord weiterzugeben, sollten hier alle Optionen deaktiviert werden. Genauere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen gibt es hierPrivatsphäre- und Sicherheitseinstellungen von Discord: Eingesteltlt ist, dass Discord keine Daten verwenden darf und die Nutzung eines Screenreaders nicht verfolgen darf

Discord: Einführung (31.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Was ist Discord?

Discord ist eine Kommunikationsplattform auf der sich Nutzer*innen in verschiedenen Kanälen über einen Sprach- und Textchat austauschen können. Ihren Ursprung hat Discord zwar in der Gaming-Community, mittlerweile wird es aber immer öfter abseits von Gamingkontexten genutzt. Discord ist in seiner Nutzung kostenlos.

Screenshot: Oberfläche von Discord

Wie wird Discord eingesetzt?

Mit wenigen Klicks können sich Nutzer*innen einen Account anlegen oder gar einen eigenen Server eröffnen. Ein Server entspricht in etwa einem Gruppenchat bei einem Messengerdienst. Im  Unterschied zu Whatsapp können in Discord weitere Gruppenchats (bei Discord "Kanäle" genannt) innerhalb des Gruppenchats angelegt werden. #

Screenshot: Kanäle in Discord

Welche Potentiale ergeben sich für die Jugendarbeit?

Gerade in Zeiten geschlossener Schulen und Jugendzentren fehlt Kindern und Jugendlichen der Austausch mit ihren Freund*innen, ihrer Peergroup, aber auch mit ihren Vertrauenspersonen wie Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Lehrer*innen. Auf der Discord können sie sich in verschiedenen digitalen Räumen treffen, abhängen und zum Spielen verabreden, genauso wie sie es auch in analogen Räumen täten. Gerade in einem pädagogischen Setting können sich Kinder und Jugendliche in internetbasierter Kommunikationskultur üben oder als Moderator*in Verantwortung übernehmen. 

Erklärvideos erstellen mit mysimpleshow (30.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Mit dem Browser-Tool mysimpleshow kann jede*r ein eigenes Erklär- oder Informationsvideo erstellen. (Benutzeroberfläche ist überwiegend auf Englisch) Als Vorbereitung muss zunächst ein kostenloser Account erstellt werden. Am einfachsten ist es, ein bereits vorhandenes Google-Konto zu verwenden. Danach kann es auch schon losgehen, indem auf "Meine Videos" und danach auf "Create new video" geklickt wird. 

Screenshot My Simple Show: Neues Video erstellenn

Schritt 1: Finde deine Geschichte

Als erstes wird ein sogenannter "Draft" ausgewählt. Dieser ist nichts anderes als die Vorlage für eine mögliche Erzählstruktur des Videos. In den drei Bereichen Professionell, Persönlich und Bildung stehen verschiedene Drafts zur Auswahl. Es gibt jedoch immer die Möglichkeit eine "leere" Vorlage zu verwenden. In diesem Fall besteht das Video dann aus Titel bzw. Einleitung, Hauptteil und Schlusswort. Bei anderen Drafts gibt es dann aber noch weitere Kapitel, die zur jeweiligen Geschichte passen.   

Screenshot My Simple Show: Draft auswählen

Schritt 2: Schreibe dein Skript

Nun wird für jeden Abschnitt des Videos der gesprochene Text geschrieben. Für den ersten stehen 150 und für den letzten Teil 300 Zeichen zur Verfügung. Bei den mittleren variiert es zwischen 400 und 500 Zeichen. Die Beispiele auf der rechten Seite sind eine gute Inspirationsquelle.

Screenshot My Simple Show: Script schreiben

Schritt 3: Visualisieren

Das Programm erstellt aus dem Skript nun mehrere Szenen, denen ein bis drei Sätze des Skripts zugrunde liegen. Zu automatisch erkannten Schlüsselwörtern werden bereits Grafiken in die Szene eingefügt. In einer Szene können maximal sieben Grafiken sein. Die verwendeten Grafiken können ersetzt und Größe und Position angepasst werden. Reichen die verfügbaren Grafiken nicht aus, können eigene hochgeladen werden. Zusätzlich kann der Text noch einmal verändert werden. Während dieses ganzen Schritts kann jederzeit eine Vorschau des Videos angesehen werden.

Screenshot My Simple Show: Visualisieren

Schritt 4: Finalisieren

In der kostenlosen Version, kann nun nur noch das Sprechtempo angepasst werden. Die Qualität des Videos ist SD und das Video ist theoretisch für jeden verfügbar.

Lernen mit YouTube (27.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Weltweit nutzen rund 1,9 Milliarden Nutzer*innen monatlich die Videoplattform YouTube (Quelle). Viele Schüler*innen nutzten YouTube bereits zum Lernen, als die Schulen noch geöffnet waren. Auch engagierte Eltern und Geschwister können in Zeiten des #homeschooling an ihre Wissensgrenzen geraten oder können im Home Office nicht ständig ansprechbar sein. Manchmal ist es einfach eine andere Art zu erklären, die einen kompliziert erscheinenden Sachverhalt verständlich macht. Aus diesem Grund haben wir euch in diesem Beitrag einige YouTube-Kanäle nach Fachbereichen aufgelistet. 

Kanäle mit einer Mehrzahl an Fächern

Merkhilfe: Hier sind viele Videos zu fast allen Unterrichtsfächern der Klassenstufen 5 - 13. Schön: Es gibt sogar Videos zu Abiturvorbereitung, zur Lernorganisation oder zum Allgemeinwissen.

MrWissen2Go: Hier sind Videos zum Allgemeinwissen und historischen Themen zu finden.

Explainity: Im Kanal von Explainity findet ihr Erklärvideos zu den unterschiedlichsten Themenbereichen.

Naturwissenschaften & Technik

Brainfaqk: Dieser Kanal beschäftigt sich mit häufig gestellten Fragen und faszinierenden Themen aus der Naturwissenschaft und Technik.

Clixoom - Science & Fiction: Spannende Fakten, Forschungsergebnisse, Wissenschaftsnews und verblüffende Innovationen stehen auf diesem Kanal im Mittelpunkt.

RLScience: Hier sind Experimente zur Mechanik, Magnetismus und weiteren naturwissenschaftlichen Phänomenen zu finden.

Screenshot Lernvideo musste wissennMathematik

musstewissen: Mathematik für Klasse 8

Lehrerschmidt: bis Klasse 10

simpleclub Mathematik

Matheretter

Mathe by Daniel Jung

KhanAcademy

Dor Fuchs: kombiniert Mathematik und Musik

Physik

musstewissen Physik: Klasse 8

100 Sekunden Physik

Chemie

musstewissen Chemie: Klasse 8

maiLab

Screenshot Lernvideo Huckleberry Finn to goDeutsch

musstewissen Deutsch: Klasse 8

Sommers Weltliteratur to go

Englisch

English Class 101

Geschichte

MrWissen2Go Geschichte

Geographie

simpleclub Geographie

Videokonferenzen mit Jitsi & Zoom (26.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Jitsi Meet

Screenshot von Jitsi: Eingabe des Konferenznamens

Jitsi Meet ermöglicht die Durchführung von Video- und Audiokonferenzen und ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar. Jitsi Meet kann am PC oder Laptop sehr einfach und ohne Anmeldung im Browser eingesetzt werden. Für Smartphones oder Tablets gibt es entsprechende Apps.

Die Apps finden Sie hier:

Für Apple iOS

Für Google Android

Jitsi Meet kann als Open-Source-Projekt kostenlos auf einem eigenen Server betrieben werden. Für alle, die keinen eigenen Server betreiben können oder möchten, gibt es verschiedene öffentliche Instanzen, welche kostenlos verwendet werden können. Generell macht es Sinn, eine Jitsi Meet Instanz zu verwenden, welche sich im gleichen Land befindet wie die Teilnehmer*innen der Videokonferenz. 

Listen mit zahlreichen Jitsi Meet Instanzen sind hier zu finden:

Liste mit öffentlichen Instanzen auf GitHub

Liste des Chaos Computer Clubs mit öffentlichen deutschen Instanzen 

Um eine Konferenz im Browser zu starten, kann einfach eine URL einer bevorzugten Instanz im Browser aufgerufen werden. Die offizielle Jitsi Meet Instanz ist unter meet.jit.si zufinden. Aktuell verwenden viele diese offizielle Instanz, sodass es zu Überlastungen kommen kann. Sollte dies passieren, macht es Sinn, andere Instanzen aus den oben genannten Listen auszuprobieren.

Wenn Sie eine Videokonferenz starten, werden Sie automatisch Moderator*in und können weitere Teilnehmer*innen hinzufügen. Eine schrittweise Erläuterung gibt es unter folgendem Link:

Jitsi Meet Konferenz erstellen

Um als Teilnehmer*in an einer Konferenz teilzunehmen, benötigen Sie einen Link und gegebenenfalls ein Passwort, dass Ihnen bereitgestellt wird. Auch hier finden Sie schrittweise Erläuterungen unter folgenden Links:

Jitsi Konferenz im Browser beitreten

Jitsi Konferenz beitreten am mobilen Endgerät

Zoom

Screenshot Präsentieren mit Zoom

Auch mit Zoom können Video- und Audiokonferenzen erstellt und durchgeführt werden. Dafür muss einmalig ein Account eingerichtet werden. Teilnehmer*innen benötigen allerdings keinen Account, sondern können sich direkt über einen Anmeldelink für die jeweilige Videokonferenz zuschalten. Zoom kann über ein Zusatzprogramm im Browser verwendet werden. Es gibt ebenso Apps für iOS und Android.

Die Apps finden Sie hier:

Für Apple iOS

Für Google Android

Im Browser kann Zoom über folgenden Link genutzt werden:

Zoom im Browser

Die Anwendung Zoom gibt es als kostenloses Basisangebot. Hier können bis zu 100 Personen an Gruppenkonferenzen für maximal 40 Minuten teilnehmen. Besprechungen mit nur zwei Personen sind zeitlich unbegrenzt möglich. Es werden zusätzlich verschiedene Kostenpläne mit erweitertem Funktionsumfang angeboten. Für eine Verwendung im privaten oder schulischen Bereich sollte das Basisangebot jedoch ausreichen.

Starten Sie eine Videokonferenz mit Zoom, werden Sie auch hier automatisch Moderator*in und können weitere Teilnehmer*innen hinzufügen. Eine schrittweise Erläuterung mit Fokus auf dem Einsatz im schulischen Bereich gibt es unter folgendem Link:

Einrichtung einer Zoom Konferenz und ausführliche Einführung

Auch bei Zoom erhalten Sie als Teilnehmer*in einen Link und gegebenenfalls ein Passwort, um einer Konferenz beizutreten. Dieser Link kann über den Browser oder direkt über eine der verfügbaren Apps aufgerufen werden. Eine Schritt für Schritt Anleitung dazu gibt es diesem Video:

Zoom Konferenz im Browser beitreten

Unterrichten mit Zoom

Zoom bietet für Lehrkräfte einige nützliche Funktionen, um größere Gruppen zu unterrichten bzw. zu moderieren. Eine ebenfalls für den digitalen Unterricht sehr nützliche Funktion ist, das man sein iPad-Bildschirm direkt über Zoom freigeben kann wie eine Art "virtuelles Apple TV".

Allgemeiner Hinweis

Damit auch Videokonferenzen mit vielen Teilnehmer*innen gut gelingen, empfiehlt es sich Moderations- und Gesprächsregeln einzuführen und sich an diese zu halten. Hierzu gibt es einen hilfreichen Leitfaden von mediale pfade.

Zur Barrierefreiheit von Videokonferenztools

Domingos de Oliveira und Marco Zehe bieten in unterschiedlichen Beiträgen jeweils einen guten Überblick über die Barrierefreiheit verschiedener Anwendungen für die Online-Kommunikation und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nachtrag (30.03.2020)

In den vergangenen Tagen wurden einige Zoom-kritische Beiträge in den Medien veröffentlicht (Quellen: HeiseGolem).

Dies stellt Unterrichtende, die ihre Schüler*innen persönlich erreichen wollen, vor ein Dilemma. Denn Zoom bietet für das digitale Unterrichten und das Moderieren größerer Gruppen gegenwärtig die besten Funktionen.

Jede und jeder muss sich selbst überlegen, was in der gegenwärtigen Situation angemessen ist. Eine Möglichkeit, Zoom in der aktuellen Notlage datenschutzrechtlich vertretbar einzusetzen, wäre folgendes Vorgehen:

  • Die Datenschutzvereinbarung von zoom muss abgeschlossen werden 
  • Die Nutzung am PC/Tablet/Smartphone erfolgt freiwillig (eine Einwahl per Telefon bzw. das Abschalten der Kamera wird nicht sanktioniert!)
  • Es werden keine Aufzeichnungen/Mitschnitte und kein Aufmerksamkeitstracking gemacht
  • Das „Verfahren“ wird dokumentiert und den Teilnehmenden transparent gemacht 

 Weitere Informationen rund um das Thema Zoom und Datenschutz gibt es hier:

 

 

Videokonferenzen mit Hangouts Meet (25.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Mit Googles Hangouts Meet können bis zu 100 Personen an einer Videokonferenz teilnehmen. Dabei ist es egal, ob die Teilnehmenden ein iPad, Android-Tablet oder einen Laptop nutzen. 

Die Apps finden Sie hier:

Hangouts Meet im App Store

Hangouts Meet bei Google Play

Sollten Sie einen Laptop verwenden, können Sie den Dienst über folgenden Link nutzen: 

hangouts.google.com

Eine Videokonferenz lässt sich bequem im Google-Kalender planen. Sie können hierbei auch direkt Personen einladen. Eine schrittweise Erläuterung finden Sie unter folgendem Link:

Eine Videokonferenz starten

Das Teilnehmen an einer Videokonferenz geschieht in der Regel über einen Einladungslink und einen Zahlencode in Ihrem E-Mail Postfach. Sie können durch Anklicken des Links an einer Videoschalte teilnehmen oder Sie öffnen Hangouts Meet und geben den mehrstelligen Zahlencode aus Ihrer E-Mail an. Auch hier finden Sie eine schrittweise Erläuterung unter folgendem Link:

An einer Konferenz teilnehmen

Zusätzlich zu den schriftlichen Anleitungen haben wir zwei Videos herausgesucht, die Sie ebenfalls durch die Einrichtung führen. Das Video über die Hangout Meet App ist lediglich auf Englisch verfügbar.

Hangout Meet über Browser starten

Hangout Meet über die App

Lernen mit Anton (24.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

ANTON ist eine Lern-App, mit der Stoff von der 1.–10. Klasse in Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Biologie, DaZ und Musik geübt werden kann. Die Inhalte orientieren sich stark am Schullehrplan. Das Design ist schlicht und ablenkungsfrei, motiviert werden die Lernenden durch Münzen, die sie beim erfolgreichen Üben gewinnen und dann in die Ausstattung ihres Avatars und in Spiele investieren können. Lernende mit Lernschwierigkeiten werden durch die Sprachausgabe unterstützt, die die Aufgaben vorliest. Lernende, die nicht (gut) mit dem Stift schreiben können, profitieren von dem barrierefreien Zugang zu Lerninhalten über Touch-Bedienung und Bildschirmtastatur.

Die Lern-Anwendung ANTON kann online im Browser oder als App auf Smartphones und Tablets (iOS und Android) verwendet werden.

Für die Verwendung der Anwendung als Lehrkraft muss ein neuer Account erstellt werden. Das ist in wenigen Schritten erledigt und es werden keine persönlichen Daten erhoben. Es ist nicht einmal eine E-Mail Adresse notwendig. Accounts für Schüler*innen können dann als Lehrkraft erstellt und per Code an Schüler*innen verteilt werden.

 Beispiele für Übungsaufgaben Deutsch 5. Klasse: Grammatik - Zeitformen des Verbes

Eine kurze Einführung in die Arbeit mit ANTON gibt es in diesem kurzen Video von Teacher's Pad.

Besonders praktisch für Lehrkräfte ist die Möglichkeit Gruppen anzulegen und so Aufgaben für Gruppen von Schüler*innen oder ganze Klassen festzulegen. Zu erledigende Aufgaben können einem bestimmten Zeitraum zugewiesen werden. Der Bereich Gruppen ist in der unteren Menüleiste zu finden. 

Hier eine Übersicht der einer Gruppe zugewiesenen Inhalte.

 Beispiel, wie man Aufgaben einer bestimmten Gruppe für eine bestimmte Zeit zuweist 

Und eine Übersicht der Gruppenmitglieder. Mitglieder können hier von einer Lehrkraft erstellt werden und per Anmeldecode an Schüler*innen geschickt werden. Diese können dann mit diesem Code einen eigenen Schüler*innen-Account eröffnen.

ANTON-App: Schüler*innen einer Klasse zuordnen

Eine ausführliche Einführung der Gruppenfunktion und weiteren Möglichkeiten als Lehrkraft gibt es in einem weiteren kurzen Video von Teacher's Pad.

 

 

Bildschirmaufnahme am iPad: Lern- und Erklärvideos (23.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Die ab iOS 11 integrierte Funktion Bildschirmaufnahme ermöglicht es, mit sehr einfachen Mitteln und ohne weitere Zusatzprogramme kurze Lern- oder Erklärvideos mit dem iPad zu erstellen. Diese eignen sich, um aus der Ferne beispielsweise in neue Themenbereich einzuführen, digitale Tafelbilder in Echtzeit zu erstellen oder Aufgabenstellungen zu erklären. Erstellte Videos können dann Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden und von diesen orts- und zeitunabhängig betrachtet werden.

In diesem kurzen Tutorial kombinieren wir die Bildschirmaufnahme mit der Bearbeitung von Inhalten in der vorinstallierten Notizen App. Natürlich lässt sich die Bildschirmaufnahme auch mit allen anderen Apps zur Bearbeitung und Erstellung von Inhalten kombinieren.

Die Funktion Bildschirmaufnahme ist im Kontrollzentrum - in der oberen rechten Ecke vom oberen Bildschirmrand nach unten wischen - des iPads zu finden. Diese ist allerdings standardmäßig deaktiviert. Um die Bildschirmaufnahme zu aktivieren, muss sie in den Einstellungen unter Kontrollzentrum → Steuerelemente anpassen hinzugefügt werden.

Bildschirmaufnahme im Kontrollzentrum hinzufügen über die Einstellungen

Die App Notizen kann wie ein Whiteboard eingesetzt werden und ermöglicht es so Lerninhalte multimedial ansprechend aufzubereiten. Text kann um Fotos und Grafiken ergänzt werden und Dokumente können eingescannt und so digital weiterbearbeitet werden. 

Notizen-App: Neben Text können Fotos, Grafiken und gescannte Dokumente eingefügt und digital weiterverarbeitet werden

Mithilfe der integrierten Werkzeugpalette können Tafelbilder digital erstellt werden (hier ist ein Stift für die Verwendung mit dem iPad von Vorteil).

Die Notizen-App verwenden für die Erstellung virtueller Tafelbilder, aufgezeichnet mit der Funktion Bildschirmaufnahme

Nun kommt die Bildschirmaufnahme ins Spiel: Um die Entstehung des Tafelbilds sichtbar zu machen und Ihre persönlichen Erklärungen zu ergänzen wird die Bildschirmaufnahme während der Arbeit mit der Notizen App aktiviert. Es wird nun der Bildschirminhalt des iPads sowie optional auch Ton mit dem integrierten Mikrofon aufgenommen.

Öffnen Sie das Kontrollzentrum, um die Bildschirmaufnahme zu starten. Über ein kurzes Tippen auf das Aufnahme-Symbol wird die Aufnahme gestartet. Ein längeres Drücken öffnet ein Untermenü mit weiteren Optionen.

Achtung: Standardmäßig ist die Tonaufnahme über das integrierte Mikrofon ausgeschaltet. Sollten Sie ihr Video um eigene Erklärungen ergänzen wollen, muss das Mikrofon im Untermenü aktiviert werden.

Starten der Bildschirmaufnahme über das KontrollzentrumBildschirmaufnahme starten, Mikrofon aktivieren und Speicherort wählen

Die Bildschirmaufnahme beginnt nach einem kurzen Countdown. Es erscheint nun ein kleines rotes Aufnahmesymbol in der oberen Leiste. Klicken Sie auf dieses Symbol, wenn Sie die Aufnahme beenden möchten.

Bilschirmaufnahme stoppen

Das fertige Video wird nun automatisch (sofern von Ihnen nicht anders eingestellt) in der Foto- und Videoübersicht gespeichert. Von hier aus kann das Video über das Teilen-Symbol gespeichert oder exportiert werden.

Hinweis: Natürlich können Videos auch mithilfe von Videoschnittsoftware weiterbearbeitet werden. In diesem Tutorial möchten wir uns allerdings auf die einfachste Methode beschränken und gehen daher an diesem Punkt nicht auf weitere Bearbeitungsmöglichkeiten ein. 

Bildschirmaufnahme speichern und teilen

Mit der Bildschirmaufnahme erstellte Videos werden im .MP4 Format gespeichert. Dieses kann problemlos unter allen Betriebssystemen mit dem VLC-Player abgespielt werden. Lernvideos können den Schüler*innen nun z. B. über Lernraum Berlin oder als private YouTube Videos bereitgestellt werden.

Hinweis: Die Funktion Bildschirmaufnahme ist auch am iPhone verfügbar, sodass sich Erklärvideos auch damit erstellen lassen. Aufgrund der Bildschirmgröße empfehlen wir aber die Arbeit mit iPads.

Videoaufzeichnungen mit PowerPoint (23.03.2020)

(Zur Anleitung auf einer separaten Unterseite)

PowerPoint-Folien können mit wenigen Handgriffen zu vollwertigen “Lernvideos” werden. Klicken Sie in Ihrer fertigen Präsentation auf Bildschirmpräsentation → Bildschirmpräsentation aufzeichnen.

Powerpoint: Bildschirmpräsentation aufzeichnen (zu finden im Register Bildschirmpräsentation)

Während des Präsentierens können Sie in der linken unteren Bildschirmecke zwischen verschiedenen Werkzeugen wählen. Mit diesen können Sie entweder direkt auf die Folie zeichnen (Stift), Text hervorheben (Textmarker) oder Hinweise geben (Laserpointer).

Zur Verfügung stehenden Werkzeuge während der Aufzeichnung der Bildschirmpräsentation: Laserpointer, Stift, Textmarker

Wenn Sie die Präsentation nun speichern, erhalten Sie vorerst lediglich eine PowerPoint-Präsentation mit Audiokommentaren und Zeichnungen.

Powerpoint: Expotieren und Video erstellen klicken, um Bildchirmaufnahme als Video zu speichern

Wählen Sie im Menü anstatt “Speichern” die Funktion “Exportieren” und im Anschluss “Video erstellen”. Je nach Speicherplatz der Lernplattform oder Internet-Bandbreite sollte die Videoqualität angepasst werden. Wir haben uns für die mittlere Qualitätsstufe “Internetqualität” entschieden.

Learning Snacks: digitale Lerneinheiten in Chat-Form (19.03.2020)

Learning Snacks ist eine webbasierte Anwendung, die es ermöglicht, eigene kleine digitale Lerneinheiten zu erstellen und diese sogenannten Snacks dann Schüler*innen zur Bearbeitung über das eigene Smartphone, Tablet oder den PC zur Verfügung zu stellen. Snacks sind interaktive Dialogsysteme, die stark an das aus gängigen Messenger-Apps bekannte Chat-Format erinnern. Darin können Schüler*innen Informationen in Form von Texten, Grafiken oder Videos präsentiert werden. Auch das Erstellen mathematischer Formeln ist möglich. Diese kleinen Informationshappen können wiederum um interaktive Frage und Antwort Formate ergänzt werden, sodass Schüler*innen das erworbene Wissen überprüfen können. Dadurch, dass Learning Snacks auf eine Wissensvermittlung in kleinen Häppchen setzt, eignen sich die Lerneinheiten gut für das Lernen zwischendurch und sind ortsunabhängig durchführbar. Die Darstellung der Übungen als Chat-Fenster dürfte gerade bei Kindern und Jugendlichen auf Begeisterung stoßen. Learning Snacks eignet sich natürlich auch für Peer-to-Peer Angebote: so können sich Schüler*innen auch gegenseitig Snacks erstellen.

(Zur Learning Snacks Anleitung auf einer separaten Unterseite)

Anleitung für eigene Snacks

Um eigene Lerneinheiten zu entwerfen, muss zunächst ein Account angelegt werden. Dieser ermöglicht es eigene Snacks zu erstellen und diese zu verwalten. Es können dann neue Snacks über einen Klick auf das Plus-Symbol erstellt werden.Learning-Snacks-Startseite: Neuen Learning Snacks erstellen über den Plus-Button

Es öffnet sich nun eine Bearbeitungsansicht. Hier kann zunächst ein Titel für die Lerneinheit vergeben werden. Um den Snack mit Inhalten zu füllen, kann aus vier verschiedenen Elementen gewählt werden:

  • Textelemente enthalten Informationen in Textform oder Fragestellungen. Achtung: Videos werden auch als Textelemente eingebettet. Dazu kommen wir allerdings später.
  • Antworten enthalten zu einer Frage zugehörige Antwortmöglichkeiten. Hier können richtige und falsche Antworten definiert und Feedbackoptionen erstellt werden.
  • Bildelemente fügen Fotos oder Grafiken in den Learning Snack ein. Hier auf Urheberrechte achten und lizenzfreie Bilder verwenden.
  • Bildantworten sind wie Antworten, nur das Antwortoptionen nicht in Textform, sondern als Bild präsentiert werden.

 Bearbeitungsansicht von Learning Snacks: Einfügen von Titel, Text, Antwortoptionen und Bildern

Für jedes Element kann entschieden werden, ob an dieser Stelle pausiert werden soll (1). Das macht z. B. bei längeren Textpassagen Sinn, sodass genug Zeit zum Lesen bleibt. Ebenso gibt es eine Formatierungshilfe (2), die Informationen zum Einbetten mathematischer Formeln sowie für Audio- und Videoformate enthält. In den Einstellungen (3) können die Sichtbarkeit und Lizenzierung des Snacks definiert werden.

Um YouTube-Videos in den Snack einzufügen, muss ein Textelement erstellt werden: in dieses kann dann einfach der Link zum Video eingefügt werden. Das Video wird dann automatisch eingebettet.

Video in Learning Snacks über Textelement einfügen

Die Bearbeitung der Antworten sieht etwas anders aus: Hier können beliebig viele Antwortoptionen definiert werden. Richtige Antworten werden dann über einen grünen Haken markiert. Um Schüler*innen eine Rückmeldung zu geben, sollte Feedback für richtig und falsche Antworten formuliert werden. Hierbei bedenken: Bei der Bearbeitung der Snacks müssen falsch beantwortete Fragen erneut gespielt werden.

 Learning Snacks: Antwortmöglichkeiten und Feedback definieren

Bereits erstellte Elemente werde nun unterhalb des Editors in einer Liste dargestellt. Hier zeigt sich bereits, wie der fertig Learning Snack ungefähr aussehen wird. Um Elemente zu verschieben oder erneut zu bearbeiten, müssen diese einfach angeklickt werden.

Learning Snacks: Elemente bearbeiten, verschieben und löschen

Ist der Learning Snack fertig, kann der Editor über das X-Symbol am oberen rechten Rand geschlossen werden. Übrigens: Gespeichert werden alle Änderungen automatisch, also keine Angst, es geht nichts verloren. Es erscheint nun eine Übersicht mit allen bereits erstellten Snacks.

Fertige Snacks können entweder über einen direkten Link oder mithilfe von QR-Codes für Schüler*innen bereitgestellt werden. Dafür einfach auf das Teilen Symbol des jeweiligen Snacks klicken.

 Learning Snacks teilen über einen LinkLearning Snacks teilen über einen QR-Code

Herzlichen Glückwunsch zum ersten eigenen Learning Snack! Ein fertiges Beispiel könnte beispielsweise so aussehen:

Learning Snacks Beispiel zum Thema Suchen und Recherchieren im Netz inklusive eingebetteten Video